Deutschen Fassadenpreises 2013 für die WiWO in Wildau

Deutscher Fassadenpreis 2013


22. Deutscher Fassadenpreis – 22 Preisträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Am 11. September 2013 erhielten die Preisträger des Deutschen Fassadenpreises 2013 auf Gut Havichhorst in Münster ihre Auszeichnungen. Es ging um 20.000 Euro Preisgelder und um den Dialog zwischen Architektur und Farbe – doch vor allem ging es um Anerkennung für jene Macher, die eine Gebäudehülle herausragend zu gestalten vermögen. Zu den prämierten Projekten zählen unter anderem die Sanierung der Wohnanlage "ViLLA 34" Hückelhovener Ring 34 der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft in Wildau.

Deutscher Fassadenpreis für die WiWO
Deutscher Fassadenpreis
Deutscher Fassadenpreis Heft 20 Jahre Fassadenpreis

Die WiWO erhielt in der Kategorie: Sonderpreis (außergewöhnliche künstlerische Gestaltung) einen 2. Preis für:
Anbau an eine Wohnanlage, Hückelhovener Ring 34, 15745 Wildau Bauherr und Eigentümer: Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH, 15745 Wildau Ausführung: GRACO GmbH & Co. KG, 10405 Berlin.

Mehr Informationen unter: [Fassadenpreis]


Deutscher Bauherrenpreis Modernisierung 2011 für die WiWO in Wildau

Deutscher Bauherrenpreis Modernisierung 2011


Wildau, Schwartzkopff-Siedlung

Gründerzeit trifft Moderne: Modernisierung einer denkmalgeschützten Arbeitersiedlung

Die WiWO ist Preisträger des Sonderpreises „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Bauherrenpreis für die WiWO - Teambild
Bauherrenpreis für die WiWO - Vertreter aus Wildau
Bauherrenpreis für die WiWO - Team aus Wildau
UrkundeSonderpreis Denkmalschutz für die WiWO
Urkunde Bauherrenpreis für die WiWO
Plakette Bauherrenpreis für die WiWO Wildau

Aus dem Votum der Jury Diese Siedlung, ein frühes Beispiel eines patriarchalischen Unternehmergeistes, lag lange wegen ungeklärter Eigentumsverhältnisse brach. Die kommunale Wohnungsgesellschaft, die neuer Eigentümer wurde, hat die Anlage unter strengsten Auflagen der Denkmalbehörden grundlegend modernisiert und für eine heterogene Bewohnerschicht mit einer Mischung aus freifinanzierten und öffentlich geförderten Mietwohnungen mit neuem Leben gefüllt.

Die bereits ursprünglich großzügig geschnittenen Grundrisse wurden mit moderner Haustechnik und neuen sanitären Anlagen versehen und in variabel nutzbare Wohneinheiten verwandelt. Der Denkmalanspruch wurde folgerichtig auch auf die Wiederherrichtung der verwilderten Mietergärten ausgedehnt. Um dies zu sichern, entwickelten die Planer eine Fibel für die großzügig geschnittenen Mietergärten, die dazu beitragen soll, das ursprünglich einheitliche Bild zu erhalten.

Die Jury würdigte das Engagement der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft, die kulturgeschichtlich bedeutende Siedlung nicht nur denkmalpflegerisch, sondern auch energetisch beispielhaft zu sanieren und dabei den ganzheitlichen Zusammenhang von Wohngebäuden und Wohnumfeld zu wahren.